Über mich
Markus König
IT-Leiter mit strategischer Beratungsfunktion
Über 20 Jahre IT – vom Serverschrank bis zur Anwendung, die darauf läuft. Ich verantworte IT-Landschaften und berate Geschäftsführung und Fachabteilungen bei den Entscheidungen darüber. Beides gehört für mich zusammen: Was ich empfehle, setze ich anschließend um und betreibe es weiter.
Werdegang
Erst die Technik, dann die Abläufe
Angefangen habe ich klassisch: Netzwerke, Server, Datensicherung, Telefonanlagen. Das ist bis heute die Grundlage – und es ist die Schule, der ich den Rest verdanke. Wer einmal um drei Uhr früh eine Anlage wieder hochgefahren hat, denkt bei jeder Neuerung zuerst daran, was passiert, wenn sie ausfällt.
Über die Jahre wurde deutlich, dass die teuersten Probleme in einem Betrieb selten technischer Natur sind. Der Server läuft – aber jemand tippt Zahlen ab, die längst im System stehen. Die Software ist bezahlt – aber sie passt nicht zum Ablauf, also entstehen Excel-Listen daneben. Deshalb kam die Entwicklung dazu: Schnittstellen, Auswertungen, ganze Fachanwendungen. Und immer wieder Datenrettung aus Altsystemen, deren Dateiformat zuerst entschlüsselt werden muss, weil es keinen Export gibt.
Seit einigen Jahren kommen Sprachmodelle dazu – weil sich damit endlich Aufgaben automatisieren lassen, die vorher nicht automatisierbar waren: Gesprochenes, freie Texte, unstrukturierte Dokumente. Ein Telefonat wird zum fertigen Bautagesbericht. Eine eingehende Mail wird auf die Muster von Betrugsversuchen geprüft, an denen klassische Filter scheitern. Ein Stapel Lieferscheine wird zu Datensätzen.
Dass diese Modelle bei meinen Kunden im eigenen Serverschrank stehen und nicht in einer Cloud, ist keine ideologische Entscheidung, sondern kommt aus der Infrastrukturseite. Ein Betrieb, der seine Berichte nur noch automatisiert erstellt, darf bei einer Störung nicht plötzlich wieder von Hand anfangen. Und Angebote, Personaldaten und Kundengespräche haben außer Haus nichts verloren. Die Cloud kommt dort dazu, wo sie wirklich etwas kann, was lokal nicht geht – mit klarer Regel, welche Daten dabei überhaupt hinausgehen dürfen.
Mit den Jahren ist aus der Technikerrolle eine Leitungsrolle geworden. Bei den Betrieben, die ich betreue, verantworte ich die IT als Ganzes – was angeschafft wird, was abgelöst gehört, was man sich sparen kann. Damit kommt die Beratung von selbst: Geschäftsführung und Fachabteilungen fragen nicht nach einem Gerät, sondern danach, ob ein Vorhaben trägt. Der Unterschied zu einer reinen Beratung ist, dass ich die Antwort anschließend selbst umsetzen und betreiben muss.
Was über all die Jahre gleich geblieben ist: Ich bin derjenige, der es plant, derjenige, der es baut, und derjenige, der ans Telefon geht, wenn es nicht funktioniert. Das begrenzt, wie viele Kunden ich betreuen kann. Dafür weiß bei jedem Anruf jemand sofort, wovon Sie sprechen.
Zufriedene Kunden sind der beste Beweis für erfolgreiche Arbeit.
Arbeitsgebiete
Wo ich zu Hause bin
IT-Leitung & Beratung
- Bestandsaufnahme und Bewertung bestehender IT
- Anforderungen aus den Fachabteilungen aufnehmen
- Technische Möglichkeiten gegeneinander abwägen
- Entscheidungsgrundlagen für die Geschäftsführung
- Migrations- und Modernisierungspläne
Infrastruktur
- Server, Virtualisierung, Storage, RAID
- Netzwerk, Firewall, VPN, Standortvernetzung
- Backup- und Wiederherstellungskonzepte
- Monitoring und laufende Wartung
- IP-Telefonie und Anlagenmigration
Entwicklung
- Fachanwendungen und Auswertungen
- Schnittstellen zwischen Systemen
- Datenrettung aus proprietären Dateiformaten
- Automatisierung wiederkehrender Abläufe
- Microcontroller, Prototypen, 3D-Druck
Offline-KI
- Sprachmodelle auf eigener Hardware betreiben
- Auswahl und Dimensionierung von Modell und Server
- Transkription und Dokumentenverarbeitung ohne Cloud
- Agenten für Monitoring, Support und Dokumentation
- Rollen-, Rechte- und Werkzeugarchitektur für Agenten
Arbeitsweise
KI ist bei mir kein Chatfenster
Der Unterschied zwischen einem netten Demo-Effekt und echter Entlastung liegt nicht im Modell. Er liegt darin, ob der Ablauf drumherum stimmt.
Ich behandle ein Sprachmodell nicht als Auskunftsstelle, sondern als Teil eines Arbeitsablaufs mit festen Stationen: Material zusammentragen, bewerten, entscheiden, Ergebnis erzeugen, Ergebnis kontrollieren. Jede dieser Stationen hat ein Kriterium, an dem sich messen lässt, ob sie sauber gelaufen ist. Eine Antwort, die nur plausibel klingt, reicht an keiner davon.
Du behandelst mich weniger wie eine Suchmaschine und eher wie ein externes Denk- und Arbeitssystem. Erst verstehen, dann zerlegen, prüfen, Fehler suchen und schließlich ein verwertbares Ergebnis liefern. Das entspricht eher einem Engineering-Workflow als einem typischen Frage-Antwort-Verhalten.
Genau das baue ich für meine Kunden nach. Nicht „hier ist ein Chatbot, viel Erfolg", sondern ein Ablauf, der eine konkrete Aufgabe von Anfang bis Ende übernimmt – mit Protokoll über jede Entscheidung, engen Rechten, einer Freigabe durch einen Menschen an den Stellen, wo es darauf ankommt, und einer Rückfallebene, wenn etwas nicht antwortet. Das ist weniger spektakulär als eine Demo, hält aber im Betrieb.
Haltung
Wie ich Entscheidungen treffe
- Die einfachste Lösung, die hält. Nicht jede Aufgabe braucht ein neues System. Oft ist die richtige Antwort, etwas wegzulassen.
- Lieber widersprochen als falsch zugestimmt. Wenn ich Ihre Idee für den falschen Weg halte, sage ich das – und begründe es. Eine angenehme, aber falsche Auskunft kostet Sie später mehr.
- Verfügbarkeit vor Bestwert. Ein etwas schwächeres Modell, das immer läuft, ist mehr wert als ein Spitzenmodell an einer fremden Leitung.
- Keine Abhängigkeit vom Dienstleister. Dokumentation, offene Formate, Zugangsdaten bei Ihnen. Sie sollen bleiben, weil es passt – nicht, weil ein Wechsel weh täte.
- Ehrlich bei Grenzen. Wenn ich etwas nicht kann oder für unwirtschaftlich halte, hören Sie das im ersten Gespräch und nicht in der dritten Projektphase.
- Neugierig bleiben. Was heute gut ist, ist in drei Jahren Standard oder Altlast. Ich probiere Neues aus – bei Kunden aber erst, wenn ich es selbst im Griff habe.
Kontakt
Lernen wir uns kennen.
Ob kurze Frage oder größeres Vorhaben – der erste Schritt ist immer ein Gespräch. Danach wissen Sie, woran Sie mit mir sind.
